Feminine Food | Badhakonasana – der Schmetterling
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Badhakonasana – der Schmetterling

Der Frühling ist mit all seiner Pracht angekommen, alles blüht und strahlt in satten Farben und herrlichem frischen Grün. Wir spüren den Puls der Natur, der Erde.
Bienen, Hummeln, Käfer aber auch Schmetterlinge tummeln sich in der herrlichen Pracht.

Auch im Yoga ist der Schmetterling eine sehr kraftvolle, herrliche Asana.

In unserem Schoßraum sind enorm wichtige und grundlegende Elemente verankert. Urvertrauen und Sicherheit, Erdung und Lebenskraft finden hier ihren Platz. Deshalb ist es so wichtig, diese Schätze einerseits zu beschützen, andererseits wollen wir ihnen auch Raum geben sich zu entfalten. Hüftöffnende Asanas wie der Schmetterling eignen sich dafür besonders gut. Die Flexibilität der Hüfte zu verbessern ist ein oftmals sehr langwieriger Prozess, da hier eben diese elementaren Eigenschaften liegen. Übe deshalb mit viel Geduld und zwänge dich nicht in eine Position hinein, die dir (noch) nicht gut tut!

Meine Hüften sind von Natur aus nicht sehr weit geöffnet. Seit vielen Jahren versuche ich, die Flexibilität in meinen Hüften zu erweitern. Und das funktioniert bei mir trotz regelmäßigem Üben wirklich sehr langsam. Doch ich kann spürbar weicher und weiter in den Hüften werden, wenn ich bereit bin, Anspannung loszulassen und präsent in meinem Körper zu sein. Die Atmung ist auch hier wieder ein wichtiger Helfer, der dich begleiten kann, die Hüften zu öffnen.

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WIRKUNG

  • durchblutet Beckenorgane wie Eierstöcke, Gebärmutter sowie die Blase und sorgt dadurch für ein besseres Arbeiten der Organe
  • fördert das Lustvermögen und den Eisprung
  • unterstützt die Gebärmutter beim Aufbau der neuen Schleimhaut
  • verbessert die Flexibilität der Hüften und erfrischt den Körper
  • schenkt mentale Leichtigkeit

SO GEHT’S

Setze dich auf deine Matte. Bring deine Füße nahe zum Becken und lass die Knie nach außen fallen, sodass sich die Fußsohlen berühren. Umschließe deine Füße an einer für dich angenehmen Stelle mit den Händen. Mit deiner Einatmung richte deine Wirbelsäule zur Decke hin auf. Ausatmend bring deinen Fokus zum Becken. Lass dein Herz nach vorne strahlen. Wenn du Lust hast, kannst du zügig abwechselnd die Knie sanft zum Boden ziehen und sie wieder locker lassen – der Schmetterling beginnt zu fliegen. Nach einigen Atemzügen im Flattern halte die Position wieder still und spüre in deinen Schoßraum hinein. Vielleicht möchtest du dafür die Augen schließen. Was hat sich verändert im Becken? Spürst du die Vibration der durchblutenden Bewegungen immer noch? Welche Gefühle, Bilder oder Gedanken kommen hoch, wenn du so bewusst in deinen Schoßraum spürst? Verweile hier ganz achtsam für einige Atemzüge. Du bist ganz bei dir und lässt alles aufkommen, was aufkommen mag. Danach bring seine Knie wieder zur Mitte.

FEMININE FOOD TIPP bei engen Hüften:

Schnapp dir einen Polster und setz dich für den Schmetterling mit den Sitzhöckern darauf – das bedeutet, dass nur der hintere Teil deines Po’s ist erhöht. Dadurch kippt dein Becken leicht nach vorne, dein unterer Rücken wird entlastet und gerade, und deine Hüftbeuger sind entspannter. So kannst du leichter und angenehmer den Schmetterling üben.

In Verbundenheit

Denise