Feminine Food | Apfel | er hat es in sich
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Apfel | er hat es in sich

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Woran denkst du als erstes, wenn du „Apple“ liest oder hörst?
Möglicherweise an den weißen Apfel, der angebissen ist und auf vielen unserer heutigen digitalen Geräte präsent ist. Ein simples Logo für eines der weltbesten Unternehmen. Man könnte meinen, der Apfel hat es in sich.

Exkurs: Hast du dich schon einmal gefragt, warum eigentlich der Apfel bei Apple und warum ist er angebissen? Dazu gibt es so manche individuelle Forschungen. Einerseits berichtet man davon, dass Steve Jobs zu dieser Zeit auf einer Apfelplantage arbeitete, andererseits, dass der Ursprung Isaac Newton galt, der im ersten Logo von 1977 unter einem Apfelbaum saß und ihm ein Apfel auf den Kopf fiel als er die Gravitation entdeckte. Erst im weiteren Anlauf wurde aus einem sehr unübersichtlichen Logo der einfache Apfel gewählt. Warum er angebissen ist? Man vermute er könnte sonst einer Kirsche ähneln, andere Stimmen sagen, dass der damalige Schriftzug den Apfel anschnitt und dies wollte man beibehalten.

 

Der Apfel wurde damals und wird auch heute noch häufig als ambivalentes Symbol verwendet. Einerseits steht er für ewige Jugend und Unsterblichkeit, andererseits gibt es auch den Zankapfel aus der griechischen Mythologie, der den trojanischen Krieg entfesselte. Mutter Erde Gaia hatte Hera zur heiligen Hochzeit mit Zeus einen Apfelbaum mit goldenen Äpfeln geschenkt. Diese goldenen Äpfel versprachen den Göttern ewige Jugend. Durch seine runde Form ist der Apfel ein weibliches Symbol und steht für Fruchtbarkeit. Der Reichsapfel steht für Macht und Herrschaft und ist ein in vielen Glaubensrichtungen zwiegespaltenes Symbol zwischen Tod und Leben, Liebe und Hass. Denke man an Adam und Eva, vermutet man, dass die Frucht des Baumes der Erkenntnis ein Apfel war, man spricht auch vom Paradiesapfel. Häufig wird der Apfel auch mit der Sonne in Verbindung gebracht. Seine Kugelform erinnert an den Kreis als Symbol uns steht für Eins-Werdung aller Gegensätze. Zugleich ist er ein Liebessymbol, denn das Zuwerfen eines Apfels wurde oft als ein Liebeszeichen angesehen. So ist er ein Sinnbild der Fruchtbarkeit. Oft haben schwangere Frauen ein größeres Verlangen nach einem Apfel, was natürlich auch mit seinen Nährstoffen einhergeht.

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Der Apfel – einer der ältesten Superfoods

 

Der Apfel begleitet uns schon seit der Steinzeit, wo er in Nordeuropa heimisch war. Heute ist er besonders in unseren Breitengraden zu einer Selbstverständlichkeit geworden und trägt oft einen langweiligen Beigeschmack mit sich. Dennoch ist er eine unglaubliche Kernfrucht, die Power hat und zwar für alle Altersgruppen – quer durch den Obstgarten.

Äpfel reduzieren häufig Krankheitsbilder aufgrund ihrer starken antioxidativen – entzündungshemmender Wirkung. Laut medizinischer Untersuchungen gibt es Unterschiede im Wirkungsgrad. Bedenke man, dass es weltweit rund 30.000 verschiedene Apfelsorten gibt, lässt sich feststellen, dass manche Sorten eine dichtere Nährstoffzusammensetzung haben als andere. Grundlegend sollte man zu alten Raritäten-Sorten greifen, denn auch wie bei Getreide, Gemüse und anderem Obst weiß man, dass Überzüchtung der Nähstoffkiller schlecht hin ist. Alte Obstsorten findet man auf Streuobstwiesen oder auf guten Märkten. Sie sind zwar oft kein Augenschmaus und makellos, wie jene Äpfel im Supermarkt, aber geschmacklich sind sie definitiv vollmundiger und für unsere Gesundheit ein wahrer Booster.

 

Welche Eigenschaften und Nährstoffe birgt der Apfel

Er besteht zu 85% aus Wasser, das bedeutet er trägt wesentlich zu unserem täglichen Flüssigkeitsbedarf bei.
Die Vielzahl an Antioxidantien ist mit Abstand beträchtlich.

Wichtige Nährstoffe des Apfels sind:

  • Vitamine der B-Gruppe, E und C und das Provitamin A
  • Niacin und Folsäure
  • Kalzium, Kalium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Jod

Aufgrund seines hohen Pektingehalts hält er unsere Darmflora fit und in Bewegung. Das merken manche Menschen, die bei zu viel Apfelsaftkonsum Durchfall ernten. Generell geht man davon aus, dass im Darm der lokale Sitz des Immunsystems liegt. Durch eine ausbalancierte Darmflora entsteht ein immunschützendes Milieu und beugt so Krankheiten vor.

An Apple for every woman

In der 1. Zyklusphase unterstützt die in Äpfeln enthaltene Folsäure das heranreifende Ei. Besonders in der Schwangerschaft tendieren Frauen zu einem vermehrte Apfelgenuss, da er die Verdauung anregt, das Immunsystem stärkt und das Ei mit wichtiger Folsäure nährt.

In der 2. Zyklusphase binden Äpfel zu viel Östrogen sowie Schadstoffe und transportieren diese ab. Äpfel wirken in gewissem Maße ausleitend und entgiftend auf den Organismus. Durch die hohen antioxidativen Flavonoide beugen sie Entzündungen vor und stärken das Immunsystem auch während der Menstruationsphase.

Hausmitteltipps

  • bei Durchfall: Verzehr eines mit Schale roh geriebenen Apfel
  • bei Hals- und Rachenentzündungen: 1 TL Apfelessig + 1 TL Honig + Wasser
  • bei Heiserkeit: Gebratene Apfelstücke mit Honig
  • bei Sodbrennen: 1 EL Apfelessig+ 120ml Wasser
  • bei Schwangerschaftsübelkeit: morgens einen Apfel essen bevor das Frühstück verzehrt wird

 

Feminine-Food-Daily-Tipp:

Apfelessig

Apfelessig ist ein absoluter Schönheits-Booster. Er unterstützt nicht nur beim Abnehmen, sondern reinigt die Haut, pflegt das Haar und beseitigt Schuppen. Aufgrund des langen Gärungsprozesses vermehren sich gute Bakterien, die den Körper beim Zellaufbau positiv beeinflussen.

1 EL Apfelessig in lauwarmen Wasser mit etwas Honig gesüßt wirkt morgens getrunken am effektivsten für eine gesunde Darmflora. Außerdem beugt Apfelessig Alterungsprozesse vor, kräftigt die Magensäure, versorgt den Körper mit wertvollen Nährstoffen und reguliert den pH-Wert im Körper. Übrigens macht unpasteurisierter biologisch-naturtrüber Apfelessig den Körper nicht sauer, sondern basisch. Das Blut wird besser im Fluss gehalten und entzündungsfördernde Stoffe werden abtransportiert.