Feminine Food | MALASANA – Die Hocke | die Kraft der Frische
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MALASANA – Die Hocke | die Kraft der Frische

Das jungfräuliche Jahr hat seine ersten Wochen bereits hinter sich. Die neuen Vorsätze werden geprüft, ob sie denn auch dem Alltag standhalten. Es ist Aufbruchsstimmung. Die Frische des neuen Jahres lässt uns viel erledigen, Altes entrümpeln und aktiver sein. Denn langsam beginnt die Zeit des Aufblühens auch im Jahreskreis.

In der zyklischen Phase des Aufblühens können wir die Kraft der Frische für uns nutzen. In unserem weiblichen Körper ist jetzt alles auf neu erschaffen ausgerichtet. Die Gebärmutter baut ihre Schleimhaut auf, in den Eierstöcken reifen Eifollikel heran, unser Körper und unser Geist werden zunehmend fruchtbarer. Malasana, die Hocke, unterstützt die körperlichen Prozesse in der Phase des Aufblühens. Die Eierstöcke werden durch eine tiefe Bauchatmung gut massiert. So wird die Hormonproduktion in den Eierstöcken reguliert. Der gesamte Beckenraum wird sanft gedehnt, durchblutet und geöffnet. Dadurch erdet die Hocke zu luftige Gemüter, Ziele werden realistischer und einfacher zu erreichen in dieser aktiven Zyklusphase.

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WIRKUNG

  • Durchblutet den Beckenraum und fördert die Mobilität des Beckens
  • Massiert die Eierstöcke und reguliert somit die weiblichen Geschlechtshormone – vor allem Östrogen
  • Erweitert sanft den Schoßraum
  • Öffnet unser Wurzelchakra und schenkt uns Halt
  • Bringt die Verdauungsorgane in Schwung

SO GEHT’S

Für Malasana solltest du dein Becken bereits mit Übungen wie DER GÖTTINNENHALTUNG oder der TAUBENSTELLUNG gewärmt haben.

Stelle dich auf deine Matte, die Füße sind etwas weiter als hüftweit aufgestellt. Deine Zehen zeigen bei der Hocke etwas nach außen. Einatmend lasse deine Wirbelsäule nach oben wachsen. Ausatmend komm in eine stehende Vorbeuge, deine Hände berühren dabei den Boden. Winkle deine Beine an, senke dein Becken ab. Platziere deine Ellenbogen auf der Innenseite der Knie. Bringe nun die Handflächen vor deinem Herzen zusammen, der Daumen darf dein Brustbein berühren. Dein Rücken ist lang und dein Steißbein zieht etwas nach hinten. Lass deine Atmung nun tief in dein Becken fließen. Verweile in der Hocke für einige Atemzüge, so dass du ein Gefühl tiefer Verbundenheit zu deinem Schoßraum. Spüre dabei die Weite in deinem Becken.

Lege zum Rauskommen aus Malasana einatmend die Hände wieder vor dir auf die Matte. Ausatmend verlagere langsam mehr Gewicht in deine Handflächen und strecke deine Beine durch, so dass du in eine Vorbeuge kommst. Hebe nun mit deiner nächsten Einatmung den Oberkörper und spür stehend nach.

FEMININE FOOD TIPP:

Wenn deine Fersen den Boden nicht berühren, rolle deine Matte auf oder lege eine Decke unter die Fersen. Du sollst einen guten, stabilen Stand haben.

Viel Freude beim Yogieren! Auf unbeschrittene Wege, aufregende Erfahrungen und freudvolle Abendteuer! Genieße deine Phase des Aufblühens…

In Verbundenheit,

Denise