Feminine Food | Auf Tuchfühlung mit “Großmutter Weide”
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Auf Tuchfühlung mit “Großmutter Weide”

Erwartest du schon sehnlichst die warmen Sonnenstrahlen und das anfänglich sprießende Grün? Die Tage werden länger, die Nächte kürzer. Vielleicht spürst du ihn bereits – den Frühling?
Nach der ruhenden Jahreszeit beschenkt uns die Natur mit einem kräftigen Schub voller Glücksgefühle. Motivation und neue Energie sprudeln durch uns. Ein Gefühl fast wie frisch verliebt. Der Lenz jubelt uns zu wieder mehr nach draußen zu gehen – aktiv zu werden, Visionen umzusetzen und Neues zu starten.
Gerade zu Beginn des Frühlings ist jeder Spaziergang eine Entdeckungstour. Dort ein grüner Grashalm, da ein kleines Blümchen und dort sprießen schon die ersten Knospen.

Der Frühling ist einerseits eine luftige, andererseits eine erdende Zeit. Sinnbildlich gesprochen fliegen wir mit den Vögeln um die Wette und buddeln in der Erde damit neue Samen gesät werden können.

Verbinden wir den Frühling mit dem weiblichen Zyklus, empfinden wir die Phase des Aufblühens wie die innig, luftige Freude des Frühlings. Die Phase des Loslassens zieht uns dagegen Richtung Erde. Je geerdeter wir in dieser Phase des Zyklus’ sind, umso leichter fällt uns das Loslassen. Hin und wieder fehlt uns Frauen die Erdung. Wir werden flattrig und unsere schier unendlichen To Do Listen lassen unsere Gedanken Karussell fahren. Dabei fehlt uns die Bodenhaftung. Wir fühlen uns gestresst und überfordert. Häufig können wir hier Auslöser für PMS und Co finden. Verbinden wir uns wieder mehr mit dem Element Erde (sei es beim Essen von Wurzelgemüse, beim Yoga oder wenn wir barfuß in der Wiese tanzen) fühlen wir uns gestärkt, vertrauen auf unsere innere Kraft und fließen wieder im Fluss der Weiblichkeit.

Wir wollen dir einen kraftvollen Frühlings-Me-Moment für die Zeit des Loslassens mitgeben. Bist du jemand, der mit der Natur gerne auf Tuchfühlung geht? Wenn nicht, probiere aus und überzeuge dich selbst davon was dir die Natur so zu bieten hat.

Unser Me-Moment für dich:

Umarme einen Baum.
Klingt verrückt und simple? Ist es auch. Und gleichzeitig wirst du spüren wie kraftvoll eine ehrliche und bewusste Berührung mit „Großmutter Weide“  ist. Dabei geht es viel mehr darum dich zu erden, deine Wurzeln zu stärken und dich von der Standhaftigkeit eines Baumes verzaubern zu lassen. Lasse los, lehne dich an den Stamm, genieße den Rück-Halt und stell dir die Wurzeln unter deinen Füßen vor, die das Erdreich zusammenhalten auf dem du stehst. Fühle seine Rinde, betrachte ihn und schenke ihm deine volle Aufmerksamkeit. Er wird es dir danken und dich reichlich beschenken.

Oder mit Worten von Paracelsus gesprochen:

“Dieses Gewächs … gleicht dem Menschen. Es hat eine Haut, das ist die Rinde; sein Haupt und Haar sind die Wurzeln; es hat seine Figur und seine Zeichen, seine Sinne und seine Empfindlichkeit im Stamme.” 

PS: Und wenn du dir dabei auch noch die Frühlingssonne ins Gesicht scheinen lässt, tankst du nicht nur wertvolles Vitamin D, sondern du gönnst dir auch einen unbezahlbaren Urlaubsmoment für dein Seelenwohlbefinden.

In Verbundenheit, 

Deine Verena

Zyklu_Leben_umarme einen baum