Feminine Food | Die Mondin und die Frau | Das Zusammenspiel dieser Phasen
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Die Mondin und die Frau | Das Zusammenspiel dieser Phasen

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Vollmondnacht. Bist du näher an deinem Eisprung oder an deiner Regelblutung?

So simpel war unsere Umfrage in einer Instagram Story. Die Rückmeldungen waren erstaunlich. Denn viele von euch haben sich gefragt, warum wir diese Umfrage machen und welchen Zusammenhang der Mond mit unserem Zyklus hat …

Dieser Blogpost wurde schon lange von uns versprochen. Nun ist der passende Zeitpunkt, euch das liebevolle Zusammenspiel von Mondin und Zyklus näher zu bringen bzw. für jene, die sich schon etwas länger mit diesem Thema beschäftigt haben, vielleicht einen neuen Impuls zu setzen.

Beginnen wir bei den Flüssigkeiten: Wasser, Lyphe, Blut. Sie sind Teil unseres Körpers und von Mama Erde. Die Mondin kreiert in den weltlichen Gewässern Ebbe und Flut. Alleine aus diesem Grund ist es naheliegend, dass sie ebenso die Flüssigkeiten im menschlichen Körper beeinflussen kann. Schließlich besteht unser Körper aus ungefähr 70% Wasser. Und doch erscheint es mysteriös, wenn man die Mondin mit den Gezeiten des weiblichen Zyklus in Verbindung bringt.

Aus verschiedenen Gründen assoziiert man die Vollmondin mit dem Eisprung und die Neumondin mit der Blutung.

Die Vollmondin strahlt in ihrer runden, kraftvollen Pracht.

Sie lockt an, zieht in ihren Bann und lässt jeden, der sie anschaut, erstaunen. Ihre Helligkeit erleuchtet die Nacht zum Tag. Diese Eigenschaften werden mit jenen der Frau in ihrer Zyklusmitte, nämlich beim Eisprung assoziiert. Während ihres Eisprungs hat die Frau eine größere Anziehungskraft, eine umwerfende Ausstrahlung, Haut und Haare sind aufgrund des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen schöner und strahlender. Die Frau ist am kreativsten und steht voll und ganz in ihrer Schöpferkraft. Der weibliche Lockduft, den sie durch ihren Eisprung verströmt, scheint viele Männer anzuziehen. Sie ist einfach unwiderstehlich.

Hingegen versteckt sich die Neumondin in der Finsternis.

Sie zieht sich zurück, lässt sich nicht von der Sonne beleuchten und lädt zur Dunkelheit ein. Die Nacht bleibt finster und geheimnisvoll. Es ist jetzt Zeit für den Rückzug. Diese Aspekte verbindet man mit der Menstruation der Frau. Sie wird ruhiger, kehrt nach Innen, sucht den Rückzug, um in Ruhe zu bluten, Altes loszulassen. Meditation, Atemübungen und intuitives Schreiben tun ihr jetzt besonders gut. Die Frau spürt vielleicht ein ganz instinktives Verlangen, es sich kuschelig zu machen, einzunisten, weniger zu kommunizieren, mehr zu entspannen.

In welcher Mondphase blutest du?

Nun ist der Zyklus der Mondin ca. 29,5 Tage lang. In etwa gleich lange wie der durchschnittliche Zyklus der Frau. Da wir Frauen uns nicht in eine Form pressen lassen, kann es sein, dass dein Zyklus länger oder kürzer ist als 29,5 Tage. Das bedeutet, dass dein Zyklus von jenem der Mondin immer wieder abweicht. Das ist voll in Ordnung. Keine Frau muss bei Neumond bluten. Es ist auch nicht besser oder schlechter wenn sie dies tut. Es zeigt vielleicht lediglich an, in welcher Lebensphase sie gerade steht. Um die Mondin und den weiblichen Zyklus zu beobachten, bedarf es einer hormonfreien Verhütungsmethode.

Manche Köpfe behaupten, dass, wenn Eisprung und Vollmondin zusammen auftreten, der Fokus der momentanen Lebensphase gerade auf dem Kreieren, auf Fruchtbarkeit und Schöpfungskraft liegt. Diese Konstellation kann besonders bedeutsam sein, wenn ein neues Projekt entsteht oder man versucht, schwanger zu werden, um die volle, leuchtende Kraft der Mondin an seiner Seite zu haben. Blutet man hingegen bei Vollmondin, könnte der Fokus mehr auf dem spirituellem Wachstum liegen. Die Frau braucht hier nicht die Kraft der Vollmondin an ihrem Eisprung, um etwas Neues entstehen zu lassen, sondern auf intellektueller, emotionaler und spiritueller Ebene, um sich hier weiterzuentwickeln.

Das Licht und der Eisprung

Seit vielen Jahrhunderten spüren Frauen den Einfluss der Mondin auf ihren Zyklus. Speziell in Naturvölkern, wo (seit jeher) kein künstliches Licht den Nachtrhythmus der Menschen verkürzt, bluten Frauen vermehrt bei Neumond und haben ihren Eisprung bei Vollmond.

Möchtest du aus diversen Gründen (Fruchtbarkeit steigern, Zyklus harmonisieren, Eisprung erkennen…) deinen Zyklus gerne mit dem der Mondin synchronisieren, gibt es eine experimentelle Methode: Schlafe in absoluter Dunkelheit. Rund um deinen Eisprung, also bei einem 28 Tage Zyklus am 13., 14. und 15. Tag, lässt du sanftes Licht, wie in etwa jenes der Vollmondin, die ganze Nacht leuchten. Einen Versuch ist es wert!

Hormonell gesehen hat das einen recht plausiblen Grund. Denn bei Dunkelheit wird vermehrt das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Melatonin reguliert den menschlichen Biorhythmus, beeinflusst den Schlaf-Wach-Rhythmus, unsere Stimmung, die Reproduktion, das Immunsystem und andere Biorhythmen. Da Melatonin die Reproduktionshormone wie FSH (follikelstimulierendes Hormon), LH (luteinisierendes Hormon) und Prolactin beeinflusst, kann ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus durch Computer, TV, Handyscreen und künstliches Licht den weiblichen Zyklus stören. Zyklusunregelmäßigkeiten können die Folge sein.

Manche Theorien sagen auch, dass sich der Zyklus jeder Frau nach ihrem Geburtsmond orientiert. Der Zusammenhang mit unserem Zyklus und der Mondin darf uns begleiten ohne zu bewerten. Und uns spannend aufzeigen, wo wir uns gerade in unserem Zyklus, unserem Leben befinden. Wenn dich die Mondin und ihre Wirkung auf uns Frauen fasziniert, laden wir dich ein, deinen als auch den Mondzyklus zu beobachten, um zu sehen, welche intime Verbindung ihr zwei miteinander habt!

In Verbundenheit,

Denise